Tabellenführung für KTG-Turnerinnen in der Regionalliga

Kaum zu glauben, aber wahr. Die Regionalligaturnerinnen der KTG Heidelberg präsentieren sich gleich beim ersten Wettkampf der Staffel Mitte in Topform und übernehmen die Tabellenführung.

Kaum zu glauben, aber wahr. Die Regionalligaturnerinnen der KTG Heidelberg präsentieren sich gleich beim ersten Wettkampf der Staffel Mitte in Topform und übernehmen die Tabellenführung.

Dabei stand der erste Wettkampf zunächst unter keinem guten Stern. Neben zahlreichen Verletzungsausfällen, Auslandsaufenthalten und anderweitigen Parallelterminen standen mit Viktoria Enns, Nathalie Ruf (beide KTG Heidelberg), Teresa van Ghemen und Stefanie Sandmann (beide Heidelberger Turnverein) genau vier Turnerinnen zur Verfügung. Zudem konnte Viktoria verletzungsbedingt nur ein reduziertes Programm zeigen. Noemi Hein (KTG Heidelberg) und unsere Gastturnerin Emelie Bentz (Saarland) konnten verletzungsbedingt nur am Stufenbarren starten. Am Wettkampftag fielen dann auch noch Emelie und Noemi krankheitsbedingt aus.

Doch die vier Mädels ließen sich nicht unterkriegen und begannen ihren Wettkampf mit dem Ziel, eine ordentliche Leistung abzuliefern. Die KTG Heidelberg, als Meister des Vorjahres, begann ihren Wettkampf am Sprung. Alle Sprünge klappten wie geplant, Teresa bekam für ihren gebückten Tsukahara die höchste Sprungwertung des gesamten Wettkampfs. Auch am Stufenbarren konnten alle vier Turnerinnen ihre Übungen optimal turnen und bekamen gute Punktzahlen. Noemi, die für den Notfall parat gestanden hätte und die Mannschaft während des gesamten Wettkampfs unterstützte und motivierte, konnte geschont werden. Groß war die Nervosität vor dem Schwebebalken, wussten die Mädels doch, dass es bei nur vier Turnerinnen keine Streichwertung gab und alle Übungen ins Mannschaftsergebnis mit einflossen. Viktoria und Nathalie zeigten gute und sturzfreie Übungen, Nathalie erturnte die höchste Wertung für das Heidelberger Team. Stefanie und Teresa hatten je einen Sturz, sonst aber sehr saubere Übungen, so dass die Wertung trotzdem noch sehr gut war. Letztes Gerät war der Boden. Hochmotiviert von den guten Leistungen an den ersten drei Geräten gingen die vier Turnerinnen auf die Fläche und präsentierten schön choreografierte Übungen, welche von den Kampfrichterinnen mit hohen Wertungen belohnt wurden. Heidelberg konnte dadurch auch das höchste Geräteergebnis aller Mannschaften am Boden erzielen.

Groß war die Freude als am Ende der 1. Platz knapp mit 0,3 Punkten vor dem TV Bodenheim und mit 0,45 Punkten vor der KSV Hoheneck feststand. Mit nur vier Turnerinnen ohne Streichwertung hatte im Vorfeld niemand mit einem Sieg rechnen können. Teresa van Ghemen belegte in der Einzelwertung einen tollen 3. Platz, direkt dahinter kam Nathalie Ruf auf Platz 4.

Am nächsten Wochenende geht es direkt weiter in der Regionalliga mit dem 2. Wettkampftag im schwäbischen Backnang.