2. Liga: KTG unterliegt Eintracht Frankfurt

Es war ein spannendes Duell mit vielen Highlights. Mit 25:38 Scorepunkten blieb die KTG unter ihren Möglichkeiten.

Sam Oldham, Foto: Dieter Hofer

Die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt stellte sich wie erwartet als eine schwere Aufgabe für die KTG Heidelberg heraus. Nach 24 fairen und spannenden Duellen hat das stärkere Team aus Hessen verdient mit 25:38 Scorepunkten gewonnen. Zwar kam die Mannschaft wieder auf ein solides Endergebnis von 286,80 Punkten. Doch für die Gäste standen am Ende 291,65 Punkte auf dem Papier. Während Frankfurt weiterhin auf Platz 2 der Tabelle steht, befindet sich die KTG im engen Mittelfeld der Liga aktuell auf Platz 5.

Die KTG startete stark am Boden und sicherte sich gleich das erste Gerät. Doch bereits am Pferd gab es nach zwei Stürzen den ersten Dämpfer für das Team. „Starken Leistungen unserer Turner standen diesmal einige Stürze und - im Gesamtverlauf des Wettkampfes - zu viele punktezehrende Fehler gegenüber“, bilanzierte Chefcoach Christian Berberich. Eine Folge war, dass sich die stabiler turnenden Frankfurter bereits nach drei Durchgängen mit 9:23 Scorepunkten abgesetzt hatten. Für ein anerkennendes Raunen beim Heidelberger Publikum sorgte dabei vor allem der Frankfurter Gastturner Eduard Yermakov mit seiner überragenden Ringekür.

Mit den beiden heiß umkämpften letzten Runden an Barren und Reck, die die KTG knapp für sich entscheiden konnte, war es allerdings nicht mehr möglich, den Frankfurtern den Sieg zu nehmen. Trotz eines Sturzes beim Katchev mit halber Drehung trug der britische KTG-Gastturner Sam Oldham mit seiner von spektakulären Flugteilen dominierten Reck-Übung zum furiosen Wettkampffinale bei.

Die KTG musste sich mit einem kleinen Leistungsabfall arrangieren, will jedoch das Positive in den Vordergrund stellen. Während der letzten Wettkampftage hat die Mannschaft ihren Team-Spirit entwickelt. Das wurde nicht nur an der durchgängigen Anfeuerung und Unterstützung der jeweils Turnenden deutlich. Bis zur letzten Übung gab das Team den Wettkampf nicht verloren und kämpfte um jeden Punkt für das KTG-Konto. Das Unentschieden bei den Gerätepunkten kann insofern als kleine Entschädigung dafür gesehen werden, dass das Team nicht sein ganzes Potenzial zeigen konnte.

Turnfans merken sich jetzt den 10, November vor.  Da trifft die KTG im Sportzentrum Süd auf das KTT Oberhausen.

Zu den Details der Begegnung gegen Frankfurt geht es hier.