2. Bundesliga: Turnkrimi beim Regional-Derby

Die TSG Grünstadt besiegt die KTG Heidelberg knapp. Nach Hochspannung am Reck fehlen der KTG 2 Punkte zum Gleichstand.

Foto: Jens Neckermann

Mehr Spannung geht nicht. Nach einem ausgeglichenen Wettkampf auf hohem Niveau entschied die TSG Grünstadt die Begegnung mit 2 Scorepunkten für sich. Dadurch wechselten Heidelberg und Grünstadt ihre Position in der Tabelle. Bei identischen Wettkampfpunkten heißt es nun für Heidelberg Rang 4 und für Grünstadt Rang 3.

Heidelberg legte am Boden mit sauberen Übungen vor. Die KTG blieb auch nach dem Pferd knapp in Führung, trotz Stürzen im Durchgang auf beiden Seiten. An den Ringen und am Sprung dominierte Grünstadt das Geschehen, übernahm erst knapp die Führung und baute diese durch bessere Darbietungen am Sprung auf 4 Scorepunkte aus. Am Barren stieg die Spannung. Der KTG gelangen saubere Übungen, die sie mit sicherem Stand beenden konnten. Im letzten Duell turnte Joe Cemlyn-Jones für Grünstadt top zwischen den Holmen, konnte aber nicht sicher landen, weshalb die Punkte an die im D-wert niedrigere, aber bestens ausgeführte, Übung von Christian Berzces gingen. Mit 2wichtigen Scorepunkten ging die KTG in Führung.

Das letzte Gerät startete nach einem schwunglosen Adler und sich anschließendem Sturz auf die Stange schlecht für Daniel Morres und die KTG. Michael Wilhelm musste dem stärkeren Viktor Weber die Punkte überlassen. Es stand 27:32. Edgar Boulet und Jimmy Verbaeys verzückten das Publikum mit Übungen auf Weltklasseniveau – das Spitzenduell endete auf 0 Scorepunkte. Karl-Ole Gäbler gelang es dann noch, mit einer starken Übung den Abstand zu verkürzen. Sieger des Turnkrimis blieb die TSG.

Jimmy Verbaeys wurde Topscorer, hatte einen gelungenen Einstand bei der KTG.

Ein toller und fairer Wettkampf, ein sensationelles Publikum, Grünstadt in diesem Jahr einen Tuck besser – die KTG blickt dem Regional-Derby des Jahres 2020 mit Spannung entgegen.

 

Details zum Wettkampf gibt es hier.