2. Bundesliga Nord: KTG holt sich den Auswärtssieg in Monheim

Belohnung nach starker Teamleistung: Mit 23:32 Scorepunkten gelang der KTG der erhoffte Auswärtssieg in Monheim.

Auch in Monheim ansprechend am Boden: Karl-Ole Gäbler, Foto: J. Neckermann, Archiv

Mit 23:32 Scorepunkten gelang der KTG der erhoffte Auswärtssieg in Monheim. Wieder einmal entwickelte sich der Wettkampf TSV Monheim – KTG Heidelberg zu einer bis zum letzten Gerät spannend bleibenden Begegnung. Die Strategie der Heidelberger, zugunsten sicher ausgeführter Übungen auf risikobehaftete, höherwertige Elemente zu verzichten, zahlte sich – wie bei der ersten Begegnung gegen die KTV Fulda - auch gegen Monheim aus. Das junge Team, das an diesem Wochenende von Moritz Ehrhardt betreut wurde, zeigte eine tolle Mannschaftsleistung. Der Dämpfer im Durchgang am Sprung spornte das Team besonders an und gab einen zusätzlichen Motivationsschub, den Vorsprung aus der ersten Wettkampfhälfte in einen Sieg zu verwandeln.

Beide Teams starteten mit starken und hochwertigen Übungen am Boden, die sie gut und sicher präsentierten. Die KTG konnte sich trotz eines Sturzes das Gerät aufgrund der höheren D-Noten mit 2:9 Punkten sichern. Am Pferd gingen die Monheimer mit den höheren Ausgangswerten ans Gerät. Doch die KTG turnte ihre Übungen sauber durch und blieb im Score des Geräts mit 5:4 dicht dran. Im Durchgang an den Ringen holten sich die jeweils zuerst Startenden die Punkte. Die KTG präsentierte ihre im Vergleich zu Monheim leichteren Übungen sicher, entschied das Gerät knapp für sich und ging mit 12:19 Scorepunkten in die Pause.

Am Sprung erhielten beiden Teams hohe Noten. Während die KTG sich hier als das bessere Team wähnte, gingen die Punkte an die Gastgeber. Es stand 17:19, die Leistungen an Barren und Reck würden einmal mehr im Duell dieser Vereine den Ausschlag geben. Am Barren zeigten sich beide Teams gleich auf. Die KTG turnte einfach, aber sehr sauber. Mit zwei Punkten Vorsprung ging es ans Reck. Auch im letzten Durchgang behielten die Turner der KTG die Nerven, brachten ihre Übungen durch. Karl-Ole Gäbler und Marvin Rauprich holten in den beiden letzten Duellen gegen Sascha Wilhelm und Artjem Weimer noch 6 wichtige Scorepunkte.

Shimon Aoki war als einziger 6-Kämpfer im Team eine wichtige Stütze für die Mannschaft. Karl-Ole Gäbler präsentierte sich stark bei seinen drei Geräteeinsätzen, holte sich zudem die Punkte dieser Duelle und wurde Topscorer der Begegnung. Als Siebener-Team brachte die Mannschaft ihre individuellen Stärken optimal ein und belohnte sich mit Platz 3 in der Tabelle.

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