2. Bundesliga: Entscheidung in Koblenz fiel am Reck

Mit 34:26 Score-Punkten entschied die KTG die Begegnung des dritten Wettkampftages für sich.

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Das knappe Endergebnis spricht für sich: Die Begegnung gegen die KTV Koblenz war sehr eng und spannend – und das vom ersten bis zum letzten Duell. Um so mehr lag die Freude zum Wettkampfende auf Seiten der Heidelberger, dass sie den Wettkampf, wie vorher als Ziel gesteckt, auf der Haben-Seite verbuchen konnten. Mit dem dritten Sieg ist die erste Etappe der Liga gut gelungen und hat den großen Zusammenhalt im Team spürbar gestärkt.

Wie immer gegen Koblenz begegneten sich beide Mannschaften mit Respekt und großer Fairness. Das Koblenzer Team hat eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den ersten beiden Wettkämpfen gezeigt, konnte mit starken Leistungen ihrer beiden internationalen Turner punkten. Die Heidelberger Mannschaft zeigte eine solide Leistung, blieb jedoch im Verlauf des Wettkampfes nicht fehlerfrei.

Anpassungsvermögen der Turner war direkt im Durchgang am Boden gefordert, da sie in Koblenz nicht auf einem „Moskau“-Boden turnen konnten. Die Präsentationen von Daniel Morres und Karl-Ole Gäbler sind insofern umso höher zu bewerten, da beide sensationell ihre Leistung am Boden abgerufen haben und den Doppelsalto vorwärts zeigten. Am Barren zeigte Michael Wilhelm eine tolle Leistung und erhielt am Gerät die höchste Punktzahl im Team. Zwar blieb er gegen eine gute Übung mit viel höherem D-Wert von Loran de Munck chancenlos in seinem Duell, konnte aber mehr Score-Punkte verhindern.

Einmal mehr entschied die KTG mit einer starken Leistung am Reck einen Wettkampf am letzten Gerät. Klasse, dass Daniel Morres und Matthew Boardman in den beiden letzten Duellen des Tages die Nerven behielten und Daniel zudem einen neuen und schwereren Abgang zeigte. Eric Donath holte dazu 4 wichtige Score-Punkte mit seiner Übung. Matthew Boardman wurde erneut mit starken Leistungen zum TopScorer des Tages gekürt.

Die Details zum Wettkampf gibt es hier.