Regionalliga: KTG-Damen holen den Pokal

Das KTG-Team fährt als Sieger in der Regionalliga Mitte zum Aufstiegsfinale. Beim letzten Wettkampf in Veitshöchheim wurden die Turnerinnen Zweite mit 162,20 Punkten hinter der TG Karlsruhe-Söllingen.

Großer Erfolg: Sabine Gaißer, Viktoria Enns, Mira Ruck, Theresa van Ghemen und Naomi Schachner (v. l.) freuen sich über den Titel. Foto: A. Jäger

Zum Abschluss einer beachtenswerten ersten Saison in der Regionalliga haben sich die KTG-Damen mit dem Titel in ihrer Staffel (Mitte) belohnt. Beim letzten Wettkampf in Veitshöchheim bei Würzburg reichte dafür ein zweiter Platz mit 162,20 Punkten hinter der TG Karlsruhe-Söllingen. Auf Rang 3 kam die KTG Rheinhessen-Pfalz (157,75 Punkte). Für das Aufsteiger-Team aus Heidelberg bleibt nun beim Ligafinale am 9. Dezember in Hoheneck bei Ludwigsburg noch die Chance auf das i-Tüpfelchen: den Aufstieg in die 3. Bundesliga. „Wir hätten nicht gedacht, dass es so gut für uns laufen würde und wir gleich den Meistertitel holen“, freut sich Trainerin Christine Keller. „Das Ligafinale kommt nun „on Top“. Das Team freut sich riesig, dass es dabei sein kann. Wir lassen uns überraschen, wie es ausgeht.“

Mit einer runden Gesamtleistung und dem zweiten Platz in der Einzelwertung (41,85) erwies sich Viktoria Enns (KTG) einmal mehr als beste Turnerin der Mannschaft. Ihre beim HTV trainierende Teamkollegin Teresa van Ghemen (40,45) belegte Platz 6 in der Einzelwertung, Mira Ruck (40,00) wurde 9. Zur guten Teamleistung trugen in Veitshöchheim noch Naomi Schachner (KTG) und Sabine Gaißer (HTV) bei. Die Turnerinnen holten die jeweils höchste Punktzahl der beteiligten Mannschaften in den Durchgängen am Boden und Sprung. Am Barren und Balken platzierten sie sich auf Platz 2.

Mit fünf starken Sprüngen starteten die Heidelbergerinnen in ihren Wettbewerb. Viktoria Enns erhielt für ihren gebückten Tsukahara mit 12,40 Punkten die Tageshöchstnote, Teresa van Ghemen holte mit ihrem erstmals präsentierten gebückten Tsukahara eine weitere 12er-Wertung (12,30). Der Durchgang am Barren lief nicht rund. Zwei Turnerinnen gingen bei schwierigen Teilen vom Gerät, was zu Punkteinbußen führte. Hohe Wertungen gab es für die sichere und gute Ausführung der Übungen am Schwebebalken. Vier zweistellige Wertungen dokumentieren, dass das Team sein Leistungsniveau auch mit starken Übungen am Boden präsentierte. Das Trainerduo Christine Keller (KTG Heidelberg) und Rolf Becker (HTV) hat das Team gut auf die Saison eingestellt. Bis zur nächsten Saison bleibt nun Zeit schwierigere Elemente in die Übungen zu integrieren. Doch zunächst wird es beim Ligafinale spannend, wo die Plätze 6 und 7 aus der 3. Bundesliga und jeweils Platz 1 und 2 der Regionalligen Süd, Mitte und Nord um vier Plätze in der 3. Bundesliga turnen.

 

Die Details zum Wettkampf gibt es hier.